Kriegsgräberliste: Kriegsgräberstätten nach Ort, Name und Land suchen
5193 Anlagen in 58 Ländern. Die Suche arbeitet im Browser und beginnt zu filtern, sobald zwei Zeichen eingegeben sind.

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Was dieses Verzeichnis leistet und was nicht
Verzeichnet sind Anlagen, nicht Personen. Die Liste beantwortet die Frage, wo eine Kriegsgräberstätte liegt und wie sie heißt; sie beantwortet nicht, wer dort bestattet ist. Namen der Bestatteten führen die zuständigen Gräberdienste und die Friedhofsverwaltungen, und für eine Personenauskunft führt der Weg immer über diese Stellen.
Die Ortsnamen folgen dem Stand der Unterlagen, aus denen der Bestand stammt. Für Mittel- und Osteuropa bedeutet das, dass historische Bezeichnungen und heutige amtliche Namen nebeneinander vorkommen können. Wer einen Ort nicht findet, sollte die zweite Namensform ergänzen und zusätzlich über die nächstgrößere Stadt suchen.
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Anlagen mit ausführlicher Seite
Zu 50 Anlagen liegt eine Beschreibung vor; sie haben eine eigene Seite mit Angaben zur Anlage, zur Lage und zum jeweiligen Kriegsgräberabkommen.
- Aachen, Waldfriedhof Deutschland
- Apscheronsk Rußland
- Augsburg Westfriedhof Deutschland
- Bastia Frankreich
- Ben M'Sik Marokko
- Bourdon Frankreich
- Braunschweig, Kath. Friedhof, Alter Teil Deutschland
- Büren-Böddeken Deutschland
- Celle, Stadtfriedhof Deutschland
- Champigny-St.Andre Frankreich
- Cheppy Frankreich
- Dresden, Heidefriedhof Deutschland
- Duderstadt, Städtischer Friedhof Deutschland
- Duisburg-Waldfriedhof Deutschland
- Erfurt, Hauptfriedhof Deutschland
- Essen-Fulerum-Südwestfriedhof Deutschland
- Essen-Schönebeck-Terassenfriedhof Deutschland
- Frankfurt am Main, Hauptfriedhof Deutschland
- Geldern-Walbeck Deutschland
- Hannover - Döhren, Stadtfriedhof Seelhorst Deutschland
- Hannover - Stöcken, Stadtfriedhof Deutschland
- Herne-Wanne-Eickel-Waldfriedhof Deutschland
- Hürtgenwald-Hürtgen-Kriegsgräberstätte Deutschland
- Kiel, Nordfriedhof Deutschland
- Kleinostheim, Gdefdh. Deutschland
- Lagarde Frankreich
- Lommel Belgien
- Ludwigshafen Hauptfriedhof Deutschland
- Meran Italien
- Morhange Frankreich
- Oberhausen, Westfriedhof Deutschland
- Olsberg-Brunskappel-Katholischer Friedhof Deutschland
- Peuvillers Frankreich
- Piennes Frankreich
- Ploudaniel-Lesneven Frankreich
- Romagne-sous-Montfaucon Frankreich
- Rossoschka Rußland
- Rumaucourt Frankreich
- Saalfeld/Saale, Hauptfriedhof Deutschland
- Saporoshje Ukraine
- Selvigny Frankreich
- Siuxt / Dzukste Lettland
- St.-Laurent-Blangy Frankreich
- Troyon Frankreich
- Unna-Südfriedhof Deutschland
- Vignemont Frankreich
- Wicres "Route de la Bassée" Frankreich
- Wilna / Vilnius-Antakalnis Litauen
- Wolfenbüttel - Städt. Hauptfriedhof Deutschland
- Ysselsteyn Niederlande
Woher der Bestand stammt und was er leistet
Das Verzeichnis führt Grabanlagen, keine Personen. Es beantwortet die Frage, welche Kriegsgräberstätten es an einem Ort oder in einem Land gibt, und liefert für einen Teil davon Beschreibung und Wegangabe. Es beantwortet nicht die Frage, wer dort bestattet ist – dafür sind die Namenslisten der zuständigen Gräberdienste die richtige Stelle.
Diese Trennung hat einen praktischen Grund. Anlagen ändern sich selten; Namenslisten dagegen werden fortlaufend ergänzt, weil bis heute Gräber neu identifiziert und Namen zugeordnet werden, besonders in Ostmitteleuropa und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Ein statisches Verzeichnis wäre bei den Namen binnen kurzer Zeit falsch.
Für die praktische Arbeit heißt das: Diese Liste ist der Einstieg, nicht das Ziel. Sie zeigt, wo zu suchen ist. Der eigentliche Nachweis kommt von der Stelle, die das Grab verwaltet.
Wie die Einträge zu lesen sind
Die Namen folgen der Form „Ort, Friedhofsname“ – etwa „Dresden, Heidefriedhof“ oder „Essen-Fulerum, Südwestfriedhof“. Dahinter steht das Land, in dem die Anlage liegt. Diese Schreibweise stammt aus dem übernommenen Datenbestand und ist beibehalten worden, damit Suchanfragen und ältere Verweise weiterhin funktionieren.
Ein Eintrag sagt nichts darüber aus, wie groß die Anlage ist. Unter demselben Begriff stehen ein Gräberfeld mit vier Steinen auf einem Dorffriedhof und eine Sammelanlage mit mehreren zehntausend Bestatteten. Auch die Zuordnung zu einem Krieg ist nicht immer eindeutig: Viele Anlagen enthalten Gräber beider Weltkriege nebeneinander, teils auch Gräber von Kriegsgefangenen und zivilen Opfern.
Wenn die Suche nichts findet
Drei Gründe kommen dafür am häufigsten in Frage. Erstens die Schreibweise: Ortsnamen in Ostmitteleuropa erscheinen häufig in ihrer historischen deutschen Form, etwa „Wilna“ statt Vilnius. Zweitens die Eingemeindung: Kleinere Orte stehen oft unter dem Namen der heutigen Gemeinde. Drittens der Bestand selbst – dieses Verzeichnis ist ein übernommener Datenbestand und nicht das amtliche Register.
In allen drei Fällen hilft der Weg über die Länderübersicht, in der jedes Land seine vollständige Liste alphabetisch führt.
Häufige Fragen
Wonach kann ich in der Kriegsgräberliste suchen?
Nach dem Namen der Anlage und nach dem Ortsnamen – beides steht im selben Feld, weil die Einträge in der Form „Ort, Friedhofsname“ geführt werden. Zusätzlich lässt sich nach Land filtern und über das Buchstabenregister blättern. Die Suche läuft im Browser; es werden keine Eingaben übertragen.
Finde ich hier den Namen eines einzelnen Gefallenen?
Nein. Dieses Verzeichnis führt Grabanlagen, nicht die Namen der Bestatteten. Namenslisten führen die zuständigen Gräberdienste. Wie man von einer Person zu ihrer Grabstätte kommt, beschreibt die Anleitung zur Gräbersuche.
Warum haben nicht alle Einträge eine eigene Seite?
Ausführliche Seiten gibt es für 50 Anlagen, zu denen eine Beschreibung überliefert ist. Alle übrigen Einträge sind über die Länderübersichten erreichbar, in denen sie namentlich aufgeführt sind.
Wie aktuell sind die Angaben?
Die Daten stammen aus einem übernommenen Bestand. Straßenführungen, Zuständigkeiten und Bezeichnungen können sich seither geändert haben. Verbindlich sind die Angaben der zuständigen Friedhofsverwaltung und des jeweiligen Gräberdienstes.