1418 - Documenti e immagini della grande guerra(italienischsprachig)
Offizielle italienische Plattform, mit umfangreichen Materialien zum Ersten Weltkrieg, wie Fotografien, Postkarten, Karten, Briefe, Zeitungsartikel und Hintergrundinformationen.
Welche Portale, Archive und Datenbanken aus Italien zum Ersten Weltkrieg online zugänglich sind – und wofür sie sich eignen.

Italienische Angebote behandeln vor allem die Gebirgsfront. Portale zu Isonzo, Dolomiten und Ortler dokumentieren die erhaltenen Stellungssysteme, die dort bis heute im Gelände sichtbar sind, und verbinden das mit Wander- und Besucherinformationen.
Für den deutschsprachigen Raum sind die Angebote aus Südtirol und dem Trentino besonders zugänglich, weil sie in der Regel zweisprachig geführt werden. Sie behandeln auch die Frage, wie eine Region mit einer Front umgeht, die mitten durch die eigene Bevölkerung verlief.
Königreich Italien – Späterer Kriegseintritt, Kriegseintritt: 23. Mai 1915.
Italien blieb zunächst neutral und trat im Mai 1915 auf Seiten der Entente in den Krieg ein.
Die Gebirgsfront am Isonzo und in den Dolomiten forderte in zwölf Isonzoschlachten hunderttausende Opfer.
Eine interaktive Übersicht aller Kriegsparteien und ihrer Zugehörigkeit im Jahr 1914 bietet die Karte Europa 1914. Welche Kriegsgräberstätten in diesem Land verzeichnet sind, zeigt die Länderübersicht der Erinnerungsorte.
Offizielle italienische Plattform, mit umfangreichen Materialien zum Ersten Weltkrieg, wie Fotografien, Postkarten, Karten, Briefe, Zeitungsartikel und Hintergrundinformationen.
(italienisch- und englischsprachig) Eine Themenseite rund um den Ersten Weltkrieg in der Region Trentino, die Interessierte über Ausstellungen, Veranstaltungen und Wissenswertes zu geschichtlichen Hintergründen bietet.
Das sind die drei Leitmotive, nach denen die Internet-Seite gegliedert ist. Dabei geht es einmal um Themen des Monats, es gibt die Veranstaltungshinweise auf Vorträge oder andere kulturelle Initiativen, das "Entdecken" bringt uns an die Schauplätze des Krieges auf einer interaktiven Karte, und der Verstehen-Zugang erklärt den Alltag im Krieg, zeigt mittel Foto-, Video- und Audiodateien neue Inhalte auf und richtet sich mit Unterrichtsmaterialen auch an Schüler und Lehrer. Eine Plattform, die nun hoffentlich umfassend die unterschiedlichen Veranstaltungen zum Ersten Weltkrieg in Südtirol, Trentino und dem Bundesland Tirol koordiniert und mitteilt
Die Verweise stammen aus dem übernommenen Bestand dieses Portals. Adressen und Angebote können sich seither geändert haben.
Für den ersten Überblick eignen sich redaktionelle Portale von Archiven, Museen und öffentlich-rechtlichen Anbietern: Sie ordnen ein, nennen ihre Quellen und verweisen auf die Originale. Archivportale und Datenbanken sind der zweite Schritt und lohnen sich erst, wenn eine konkrete Frage vorliegt – zu einer Person, einer Einheit, einem Ort oder einem Datum. Wer umgekehrt beginnt und sich zuerst in eine Datenbank stürzt, verliert meist Zeit, weil ohne Vorwissen die Suchbegriffe fehlen.
Vom Bekannten zum Unbekannten. Zuerst festhalten, was gesichert ist: Name, Geburtsjahr, Wohnort, letzte bekannte Adresse. Dann die Einheit klären – über Feldpostabsender, Fotos, Militärpapiere oder die Verlustlisten. Erst mit der Einheit lässt sich der Frontabschnitt bestimmen, und erst mit dem Frontabschnitt wird die Suche nach einer Grabstätte sinnvoll. Diese Reihenfolge gilt unabhängig vom Land; sie erspart die häufigste Enttäuschung, nämlich die ergebnislose Suche nach einem häufigen Namen ohne weitere Angaben.
Die hier verzeichneten Portale von Archiven, Museen und öffentlichen Einrichtungen sind in aller Regel ohne Anmeldung und ohne Gebühr zugänglich. Bei kommerziellen genealogischen Diensten und bei einzelnen Zeitungsarchiven liegen Teile hinter einer Registrierung oder einer Bezahlschranke. Häufig lohnt der Umweg über die eigene Stadt- oder Landesbibliothek: Viele halten Lizenzen für genau diese Dienste vor, die mit dem Bibliotheksausweis genutzt werden können.
Adressen im Netz ändern sich, und viele Angebote entstanden befristet zum Zentenarium 2014 bis 2018. Hilfreich ist die Suche nach dem Projektnamen statt nach der Adresse sowie ein Blick in das Internet Archive, das ältere Fassungen vieler dieser Seiten bewahrt. Bei Archivportalen lohnt zusätzlich die direkte Anfrage: Auch wenn ein Findmittel offline ist, existiert der Bestand weiter und ist vor Ort einsehbar.
Angebote von Archiven, Museen, Universitäten und öffentlich-rechtlichen Anbietern gelten als belastbar, weil sie ihre Quellen nennen und redaktionell verantwortet sind. Private Sammlerseiten enthalten oft wertvolles und sonst nirgends verfügbares Material, arbeiten aber häufig ohne Quellennachweis; Zuschreibungen von Fotografien sind dort erfahrungsgemäß die häufigste Fehlerquelle. Als Regel gilt: Was weiterverwendet werden soll, braucht eine überprüfbare Herkunft.