1914–1918
Conoscenza · Online

Risorse online sulla Prima guerra mondiale: portali, archivi e banche dati

Pochi temi storici sono stati digitalizzati così a fondo. La difficoltà non è trovare materiale, ma sapere da dove cominciare.

Britische Infanterie bei Morval an der Somme am 25. September 1916
Britische Infanterie bei Morval an der Somme am 25. September 1916Ernest Brooks · Public domain · Wikimedia Commons

L’abbondanza è un effetto del centenario. Tra il 2014 e il 2018 in tutta Europa sono confluiti mezzi considerevoli nella digitalizzazione; gli archivi hanno aperto fondi prima consultabili solo in sede e diversi paesi hanno costruito portali nazionali. Buona parte è ancora online e utilizzabile.

Una distinzione per tipo aiuta. I portali d’archivio danno accesso ai documenti originali e richiedono un po’ di pratica. I portali redazionali contestualizzano e servono per cominciare. Le banche dati – elenchi di perdite, schedari delle sepolture, diari di reparto – rispondono a domande precise su singole persone. I materiali didattici forniscono contenuti già pronti per la classe.

Le tre risorse che contano di più sono internazionali più che nazionali. 1914-1918-online è un’enciclopedia sottoposta a revisione paritaria, ad accesso libero, scritta da storici di diversi paesi. Europeana 1914–1918 riunisce fondi digitalizzati di biblioteche europee con oggetti conferiti da privati durante giornate di raccolta. L’European Film Gateway apre il materiale filmico di più archivi nazionali.

L’ordine della ricerca

Prima, mettere al sicuro ciò che si sa. Nome nella grafia dell’epoca, anno e luogo di nascita, residenza, ultimo indirizzo noto – compreso ciò che sembra irrilevante, come un numero di posta militare a margine di una cartolina.

Poi, stabilire il reparto. È la chiave di tutto il resto. Gli indizi vengono dai mittenti della posta militare, dai distintivi nelle fotografie, dai documenti militari e dagli elenchi di perdite digitalizzati.

Quindi determinare il settore del fronte. Diari storici e storie reggimentali indicano dove si trovava un reparto e quando.

Infine cercare la sepoltura. Solo a questo punto gli schedari diventano utili, perché data di morte e settore restringono i risultati.

Vale ovunque una riserva: la conservazione è disomogenea. I fascicoli personali britannici, canadesi, australiani e francesi sono in larga parte digitalizzati e liberamente accessibili. Per i soldati tedeschi quasi tutto dipende dallo Stato che li reclutò – i fondi bavaresi, sassoni e del Württemberg esistono; l’archivio dell’esercito prussiano bruciò in gran parte nel 1945.

Risorse registrate

Le voci seguenti provengono dal fondo originario del portale e sono in lingua tedesca.

1914-1918-online.net: Internationale Enzyklopädie des Ersten Weltkriegs (englischsprachig)

Im Rahmen dieses an der Freien Universität Berlin beheimateten Projekts erstellen Wissenschaftler aus über 50 Ländern eine umfassende, stetig wachsende Enzyklopädie. Die hunderte einzelnen Artikel sind miteinander vernetzt. Ziel ist, neben der Wissensvermittlung, bestehende Forschungslücken zu schließen.

Europeana 1914-1918

Eine Online-Archiv von Materialien zum Ersten Weltkrieg aus ganz Europa. Privatpersonen und Institutionen aus Europa sind aufgerufen, Feldpostbriefe, Tagebücher, Fotos und Bilder von Gegenständen aus der zeit des Ersten Weltkriegs samt Erläuterungen beizusteuern. Die genaue Suchfunktion erlaubt es beispielsweise, nach Material aus der Heimatstadt oder zu bestimmten Frontabschnitten zu suchen.

EFG 1914 (englischsprachig)

Die Website eines internationalen Projekts mit Filmen und anderem Material zum Ersten Weltkrieg. Beteiligt sind unter anderem 21 europäische Filmarchive. 661 Stunden Film und 5600 Film-Dokumente sollen digitalisiert und über das Portal zur Verfügung gestellt werden. Über die Einbindung des google-Translators am Fuß der Website kann der Inhalt größtenteils auch auf Deutsch wiedergegeben werden.

La Grand Guerre

»La Grande Guerre« ist ein Blog der Forschergruppe am Deutschen Historischen Institut Paris (DHI Paris). Darin sind Informationen über Veranstaltungen und Aktivitäten des Forschungsschwerpunktes »Erster Weltkrieg« und der Forschergruppe »Politische Kulturgeschichte der Vorkriegszeit 1900–1914« des DHI Paris zu finden.Neben aktuellen Forschungsstandpunkten und Hinweise auf Veranstaltungen wird auf diesem Weg auch die Vernetzung unter den Mitglieder der Forschergruppen und Diskussion unter den Veranstaltungsteilnehmer/innen gefördert. Unter Punkten wie Events, Lectures/Readings, News und Sources Online kann sich jeder über den aktuellen Forschungsstand und Veranstaltungen informieren, oder sich auf der Plattform mit anderen Interessierten austauschen.Es besteht ebenfalls die Möglichkeit sich via Newsletter regelmäßig über Neuigkeiten auf dem Laufenden halten zu lassen.

Netzwerk Museen - Réseau des Musées

Das Netzwerk Museen ist ein Verbund von Museen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz, die projektbezogen zusammenarbeiten. Etwa alle vier Jahre präsentiert das Netzwerk Ausstellungen in den jeweils teilnehmenden Museen zu einem gemeinsamen Oberthema. Kerngebiet des Netzwerks ist das Oberrheingebiet, aber auch Museen angrenzender Regionen können sich beteiligen. Das Netzwerk Museen 2014 präsentiert über 20 Einzelausstellungen im Elsass, in Baden, der Pfalz und der Nordwestschweiz zum Ersten Weltkrieg. Die Ausstellungen beleuchten das epochale Ereignis aus französischer, schweizerischer und deutscher Perspektive. Die konzeptionell aufeinander abgestimmten Ausstellungen thematisieren zugleich verschiedene inhaltliche und regionale Aspekte. So bieten die Partner den Besuchern einen umfassenden Blick auf die Zeit vor 100 Jahren.Alle Ausstellungen sind mit dem Museumspass kostenlos zugänglich. Veranstaltungsprogramm

14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal.Aus diesem Anlass präsentieren ARTE und Das Erste die mehrteilige Fernsehproduktion und das multimediale Webspecial "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs". Ab dem 29. April beleuchtet dieser große Themenschwerpunkt im Fernsehen und Web den bis dahin größten Krieg der Menschheit – zum ersten Mal aus multinationaler Perspektive und aus der Sicht von Menschen, die ihn erlebt haben. Für genauere Informationen schauen Sie bitte auf die in der Überschrift verlinkte Homepage. Die Sendetermine der einzelnen Filmteile können Sie unserem Veranstaltungskalender entnehmen.

100 Jahre Erster Weltkrieg – gemeinsam gedenken

Im Sommer 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In Deutschland und Frankreich sind dieser Krieg und seine Folgen für Europa Gegenstand der Gedenkarbeit und zahlreicher Initiativen. Das DFJW möchte sich an dieser europäischen Gedenk- und Erinnerungsarbeit beteiligen und dazu beitragen, dass jungen Menschen europäische Werte und deren länderübergreifende Bedeutung näher gebracht werden. Auf dieser interaktiven Plattform zum Thema „100 Jahre erster Weltkrieg“ finden Sie alle Informationen, wie Sie sich an unseren Projekten und Veranstaltungen beteiligen können sowie Hilfestellungen für die Übermittlung des Friedensgedanken an die junge Generation.

100 Years Legacies

"Wall Street Journal editors from around the world have selected 100 legacies that still shape our lives today. History is always open to interpretation, but as the war to end all wars retreats from living history, it feels more important than ever to remember its impact. It is everywhere you look." Das Wall Street Journal bietet mit einer eigenen Themenseite zum Ersten Weltkrieg viele interessante Kategorien wie zum Beispiel den Fortschritt der Plastischen Chirurgie, vorangetrieben durch die vielen entstellten Opfer des Krieges. Gedichte, Kunst, Kriegsmaschinerie sowie ein Quiz zum Ersten Weltkrieg und vieles mehr.

14-18.europaregion.info

Zum hundertjährigen Gedenken an den 1. Weltkrieg hat die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino ein eigenes Internetportal www.14-18.europaregion.info eingerichtet. Monat für Monat wurde in der Rubrik "Let's talk" ein Kriegsthema aufgegriffen und als Anregung und Denkansporn aufgearbeitet wurden. So wurden zum Beispiel die Bedeutung des Siegesdenkmals in Bozen thematisiert, ebenso wie die Lebensbedingungen von Frauen und Kindern, die künstlerischen Darstellungsformen, die trotz und gerade aufgrund des 1. Weltkrieges entstanden sind, die Hungersnot der Bevölkerung und die Wirtschaft in Kriegszeiten.

Gli indirizzi cambiano e molti di questi progetti furono finanziati solo per il centenario. Cercare il nome del progetto invece dell’indirizzo funziona di norma, e l’Internet Archive conserva versioni precedenti di molti di questi siti.

Domande frequenti

Da dove cominciare senza conoscenze preliminari?

Da 1914-1918-online per le questioni di fatto e dai dossier di un ente pubblico di educazione civica per l’orientamento. Portali d’archivio e banche dati sono il secondo passo, una volta formulata una domanda precisa – senza di essa mancano i termini di ricerca.

Gli elenchi delle perdite sono online?

Sì. Gli elenchi tedeschi sono in larga parte digitalizzati e consultabili. La Francia mantiene la banca dati dei Morts pour la France, e la Commonwealth War Graves Commission registra i caduti del Commonwealth con la sepoltura o il memoriale che ne porta il nome.

Queste risorse sono gratuite?

I portali di archivi, musei, università ed enti pubblici lo sono di norma, senza registrazione. Alcuni servizi genealogici commerciali e archivi di stampa sono in parte a pagamento; molte biblioteche civiche dispongono di licenze utilizzabili con la tessera.

Quanto sono affidabili i siti su questo tema?

I contenuti di archivi, musei, università ed emittenti pubbliche sono affidabili perché citano le fonti. I siti di collezionisti contengono spesso materiale prezioso e introvabile altrove, ma frequentemente senza provenienza; le fotografie mal attribuite sono lì l’errore più comune.