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18.02.1918 - 223 bekannte deutsche Kriegstote
Michael Adam

Internetangebote

Kanada

Canada and the First World War

(englisch-/französischsprachig)

Ein Portal des Canadian War Museum. Im Mittelpunkt steht die Teilnahme kanadischer Soldaten am Ersten Weltkrieg. Neben kurzen Darstellungen sind viele Abbildungen von Objekten und Artefakten zu finden. An vielen Stellen wird deutlich, welche Bedeutung die Kriegsteilnahme für die Entstehung des kanadischen Staates hatte.
Es gibt ebenfalls einen Bereich mit historischen Hintergrundinformationen sowie einen informativen Bereich für Lehrer.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der oben verlinkten Themenseite.

The World Remembers

 

Wir sind ein kanadisches gemeinnütziges Unternehmen mit Sitz in Toronto, Kanada, dessen alleiniger Zweck im Aufbau und der Durchführung des Projekts Gegen das Vergessen besteht.

Während der fünf Jahre, in denen sich der Erste Weltkrieg zum 100. Mal jährt, wird das Unternehmen
die Daten der teilnehmenden Länder zu den Namen der Toten des Ersten
    Weltkrieges koordinieren,
für die teilnehmenden Länder die spezifische Software-Anwendung für die
    Namensanzeige entwickeln,

die Website in verschiedenen Sprachen aufbauen, hosten und aktualisieren,
die Software-Anwendung für die Namensanzeige an alle teilnehmenden Länder
    in jedem Jahr der Projektlaufzeit verteilen,

auf dieser Website die Namen aus allen teilnehmenden Ländern anzeigen,
eine Namensanzeige auf Mobiltelefonen und Tablet-Computern für
    teilnehmende Nationen, die dies angefordert haben, entwickeln und die
    Daten auf die Geräte senden,

Schulen in den teilnehmenden Ländern bei der Organisation ausgewählter
    Bildungsveranstaltungen unterstützen.

 

Das Projekt Gegen das Vergessen wird durch private Spenden und die Beiträge der teilnehmenden Nationen finanziert. In Kanada sind wir als gemeinnützige Organisation anerkannt und kanadische Spender erhalten eine Spendenquittung. Wellington College, unsere Partnerinstitution im Vereinigten Königreich, kann Spendenquittungen an private Spender ausstellen, die das britische Schulprogramm unterstützen. Jede teilnehmende Nation ist für die Präsentation und Finanzierung der Namensanzeige im eigenen Land selbst verantwortlich.
In diese Initiative wurden nicht nur Zeit und Geld investiert. Sie wurde ins Leben gerufen, weil Menschen von der Idee überzeugt waren und ihr ganzes Engagement in dieses Projekt steckten. Mehrfach drohte das Projekt aus praktischen und politischen Erwägungen heraus zu scheitern und Privatleute kamen uns zu Hilfe. Soweit uns bekannt ist, hat es bisher keine andere Organisation für nötig gehalten, ein solch umfassendes und umfangreiches Projekt für das Gedenken ins Leben zu rufen. Als die Chancen für das Projekt sehr schlecht standen, erhielt ich eine Spende, die mit dem einfachen Hinweis versehen war „Weil es wichtig ist“.

Trotz der politischen, praktischen und finanziellen Herausforderungen ist Gegen das Vergessen ein wichtiges Projekt. Denn zum ersten Mal in der Geschichte präsentieren wir die Namen derer, die im ersten Weltkrieg auf beiden Seiten fielen und aus Nationen aus der ganzen Welt stammten. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Erinnern, sondern besinnen uns auch auf unsere gemeinsame Geschichte.