19.09.1918 - 499 bekannte deutsche Kriegstote
Emil Neumann
Jakob Müller
Nikolaus Kolb
Paul Maekert
Karl Häusler
E. Oehmann
Karl Pfohl
Theodor Burkhardt
Nikolaus Klein
Heinrich Klüter
Gerhard Schmitz
Roman Strobel
Johann Breisig
Hermann Kramer
Joh. Lewandowski
Hermann Zitzmann
Otto Paschkewitz
Ernst Homberger
Erich Kaeming
Leonhard Grauberger
Johann Döbber
Karl Kirstein
Wilhelm Köhler
Jakob Kerseboom
Gustav Belitz
Heinrich Flegel
Hermann Bremer
Wladislaus Treider
Friedrich Barba
Gustav Israel
Eduard Hupe
Georg Schwarzmann
Paul Fraas
Johannes Leutheuser
Walter Friedrich
Albrecht Müller
Julius Rostel
Clemens Glowacki
Willi Lindner
Hermann Berlinski
Bernhard Heitkamp
Paul Otto Karig
Alex Platow
Arthur Juttmann
Karl Weindorf
August Kaczmarek
Christian Bertsch
Antionoch Saloschnik
Max Huttinger
Johann Ramczikowski
Alfons Hollerbach
Johann Aumann
Axel von Schlieffen
Josef Kuebler
Rudolf Harder
Norbert Hegener
Gerhard Wobus
Adolf Döhler
Josef Scheja
Friedrich Hiersch
Arthur Peter
Rudolf Schmidt
Heinrich Sattel
Hans Trede
Wilhelm Brandt
Josef Weber
G. Eakori
Otto Siebold
Franz Grün
Oskar Lippe
Moris Fürstenheim
Josef Maurer
Alfred Hoffmann
Hermann Früh
Karl Dittrich
August Stölting
Hermann Schönhoff
Otto John
August Sielaff
Georg Gackstatter
Willi Frankenberger
Franz Wenzel
Friedrich Siebeck
Richard Oelkers
Richard Lange
Friedrich Müller
Robert Helmut Otto Müller
Heinrich Meyer
Hellmut Junghänel
Max Koselinski
Georg Hammer
Walter Kleist
Franz Albert Heimann
Ernst Wille
Thomas Dürgalla
Christ. Müller
Peter Tampke
Hermann Wendt
Max Kraft
Fritz Otto

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister