17.11.1918 - 310 bekannte deutsche Kriegstote
Friedrich Bühr
Andreas Kettelhohn
Georghi Bogdonof
Michael Maizahr
Fritz Bruss
Rudolf Köneke
Johannes Hillebrand
Hermann Gustav Kaussmann
Hermann Mamk
Ludwig Hofmann
Hans Gamsreiter
Peter Schmitz
Emil Arndt
Georg Siegmann
Johann Dumps
Bernhard Quittau
H. Struck
Wilhelm Traut
Klaus Haber
Pavel Ljsunow
Theodor Scheiderich
Johann Eschelbach
Max Lüssow
Otto Eberhard
Josef Kohrt
Anton Walkowiak
Robert Schulze
Heinrich Schmidt
Johann Kuffer
Heinrich Schwier
Gottfried Dauenhauer
Alfred Heinze
Johann Diertk
Joseph Karobilsky
Hermann Roth
Demltrie Emalenkow
Richard Müller
Nikolai Sagowulki
Walter Gustav Robert Friedrichs
Heinrich Scholz
Friedrich Heise
Joseph Ehrbar
Aloys Bielenberg
August Hahn
Otto Schmailzel
Rudolf Schlünz
Oskar Krooß
Friedrich Schaak
Hermann Butschkau
Friedrich Schulz
Hans Foth
Albert Lotzin
Friedrich Eisenmann
Ludwig Scheuer
Kurt Bräunigen
Gustav Packhäuser
Franz Döring
Friedrich Losch
Theodor Honert
Abraszkyawiez
Herbert Maye
Paul Bernhard Rabe
Reinhold Liesiewitz
Josef Fritz
Heinrich Meyer
Hermann Garbrecht
Heinrich Schwechheimer
Ernst Brieske
Otto Strickrodt
Franz Malick
Wassili Fedorow
Arthur Steffen
Joseph Hirschbichler
Gustav Vogt
Heinrich Göstl
Wasili Panow
Grigorin Lukawschuk
Max Lieb
Damasius Wladislaus Derdowski
Ossim Tesjadow
Karl Eduard Beck
Otto Friedrich Ide
Paul Jux
Franz Duwe
Maxim Galkin
Ernst Milthaler
Jakob Hirrle
Carl Ernst Mummert
Hermann Behrens
Heinrich Karl Sarges
Oskar Haferburg
Franz Paul Mayr
Karl Buche
Adolf Deininger
Ernst Damaschke
Fritz Sendler
Francesco Boccardo
Franz Swidurski
Franz Hess
Johann Swinka

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister