15.12.1918 - 124 bekannte deutsche Kriegstote
Philipp Maletschko
Fr. Wilhelm Michel
Heinrich Schaberg
Osman Osmanof
Hugo Stemmler
Alois Klein
Friedrich Schnittger
Lugi Di Cesare Tanco
Otto Bartelt
Heinrich Ricklefs
Otto Weyand
Jan Bresjak
Georg Fehling
Bruno Gelmo
Thomas Bartezcka
Wilhelm Kessler
Heinrich Siegemeyer
Ernst Deutsch
Arno Edwin Zimmermann
Wilhelm Witt
Felimon Sanlak
Martin Weyers
Ernst Oskar Junghans
Bernhard Uphoff
Feodofy Masum
Heinrich Prüll
Friedrich Kämpfer
Wladislaus Muszynski
Otto Firmer
Friedrich Wilhelm Kaufmann
Ilia Tschernow
Alex Maximtschuk
Sylvester Bukall
Polikarps Kozenzen
Grigor Sinowjew
Friedrich Rein
Luigi Tango
Jochum Dresch
Albert Drodsewski
Paul Hauck
Johann Hallinger
Otto Vollbrecht
Paul Teyke
Iwan Podolak
Alexander Samyslow
Franz Dyminski
Franz Schiliga
Ludwig Deeg
Raymond Bischebois
Peter Schlymos
Friedrich Kühnen
Gaston Arrien
Iwan Paramonoff
Effzi Doroschenko
Otto Miara
Franz von Laffert
Karl Wenzke
Eduard-Friedrich Dege
Xaver Schäfer
Jrofim Gretschani
Karl Ritter
Otto Fricker
G. Kornblum
Josef Pfeiffenberger
Sisto Capirossi
Anguel Pliakoff
Vincenz Makowski
Paul Bräunlich
Wladislaw Diekowsky
Alexander Grankow
Gustav Kelz
Josef Kaiser
Emil Schultz
Artemi Batmanow
Gustav Junghahn
Richard Freund
Hugo Bein
Antonius Althoff
Auguste Julien Dugas
Paul Szczepanek
Otto Weber
Hermann Weinberg
Wilhelm Meyer
Speridon Medjedjew
Josef Trabert
Iwan Suchoff
Karl Fuchs
Friedrich Schwabenthan
Arthur Ew. Thielmann
Konrad Müller
Richard Zeibig
Johann Steinhäuser
Iwan Michitenkow
Otto Wienert
Richard Häusler
Jewdokin Sutgajen
Heinrich Schodrowski
Andrei Tivenin
Johann Schomer
Max Klein

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister