22.08.1918 - 865 bekannte deutsche Kriegstote
Wilhelm Hüttel
Andreas Dorsch
Rainer Dietsch
Karl Weber
Bernhard Bollmann
Richard Kellner
Heinrich Eckstein
Franz Müller
Heinrich Schmidt
Anton Tolksdorf
Paul Mend
Johannes Hildebrandt
Oskar Scholz
Vinzenz John
Wilhelm Müller
Paul Przewdzink
Konrad Hanf
Georg Trundt
Paul Meinel
Bertin Domenico Di Carlo Ongaro
Ernst Kruse
Jakob Klag
Bernhard Otto
Xaver Festl
Karl Habeck
Josef Stirner
Hermann Berens
Christian Heinrich
Richard Steinkrauss
Alfred Teichmann
Ernst Diener
Kurt Müller
Julius Menke
Wilhelm Finkel
August Müller
Karl Güllich
Johann Schrubka
Walter Meyer
Reinhard Klug
Josef Gaiser
Iwan Obersky
Karl Lehmann
Ludwig Valentin
Christian Baur
Hermann Wenzig
Arthur Wehner
August Kirchner
Josef Reinhold
Joseph Baumann
August Lutinsky
Hermann Gutbrod
Alfred Feitner
Heinrich Seiger
Johann Bukarz
Walter Renz
Wilhelm Christmann
Wilhelm Model
Anton Eichermüller
Albert Daschner
Franz Amann
Paul Martin Christ
Willy Kühnemann
Johann Adams
Friedrich Moses
Karl Kurz
Emil Rohland
Anton Ksoll
Reinhold Weidlich
Johann Wilhelm Meeser
Georg Becker
Hermannlude
Otto Naumann
Fritz Weiß
Oswald Kootz
Theophil Regal
Peter Katt
Eduard Stuka
Friedrich Salz
Wilhelm Luckmann
Wolfgang Schneider
Wilhelm Weisshoff
Hans Heinz
Fritz Goos
Alfred Gleicher
Erich Spieler
Friedrich Koesling
Adolf Schupp
August Griesch
Wilhelm Friedrich
Ludwig Christ
Heinrich Helms
Franz Peter Ehlers
Wilhelm Gillner
Johann Legat
Franz Filippi
Willy Claus
Josef Niermann
Wilhelm Kramp
Karl Gross
Josef Krause

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister