22.10.1918 - 1135 bekannte deutsche Kriegstote
Cornel Donfort
Karl Otto Hofmann
Philipp Beil
Adolf Angermeyer
Georg Herzog
Paul Rücker
Rudolf Handke
Otto Fritz Hugo Trübner
Hermann Diether
Georg Scheffler
Friedrich Steinmeyer
Richard Janke
Friedrich Brase
Paul Grosspietsch
Friedrich Wickersheimer
Leone Javero
George Willkowski
Karl Koenig
Walter Röckel
Heinrich Budde
Gustav Kluge
Wilhelm Emil Hirn
Carl Colling
Wilhelm Welsch
Franz Grüne
Hermann Wendt
Ernst Fritzsche
Hans Gralow
August Blum
Nikolaus Bächle
Giese Schrapp
Andreas Hansen
Anton Neyer
Anton Schneider
Claus Delfs
Wilhelm Litsuski
Peter Hartl
Friedrich Killius
Ernst Hess
Fritz Bahr
Max Hollatz
Friedrich Katzenellenbogen
Gustav Stüwe
Elja Kiesilow
Otto Lippmann
Willi Breitbarth
Alfred Zimmermann
Eduard Wolff
Ludwig Hartmann
Gustav Diruf
Heinrich Bresagk
Mainz
Johann Wagner
Grigori Ljubowski
August Grandpair
Karl Heftenberger
Joachim Geest
Josef Schäfer
Maggiorino Sorbrero
Hermann Diekmann
Leonhard Költsch
Katharina Heubel
Willi Spiel
Hans Blohm
Johann Rosenzweig
Ignatz Walotka
Samuel Lion
Kurt Uffelmann
John Roy
Johann Wenzel
Stephan Rüttner
August Steiner
David Münzesheimer
Karl Scheunchen
Otto Durtel
Alfred Offermann
Max Busgen
Albert Behrendt
Karl Henschen
Rudolf Handtke
Max Lehmann
Fritz Mooslehner
Hermann Metzdorf
Friedrich Ebersbächer
Bernhard Gemünd
Simon Kowalszik
Friedrich Kannemann
Karl Hornung
Jakob Hamburger
Peter Böke
Friedrich Niethe
Xaver Führnstein
Max Paul Liebchen
Ludwig Theis
Hermann Strauss
Emil Ernst
Heinrich Lauterbach
Ludwig Gross
Hermann Dümling
Hermann Kann

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister