19.09.1918 - 499 bekannte deutsche Kriegstote
Hans Paul
Paul Maekert
Thomas Thoma
Franz Nowakowsky
Paul Otto Karig
Johann Rieder
Albrecht Müller
Johann Walk
Josef Kuebler
Leo Adler
Reinh. Bliese
Paul Müller
Georg Horst
Paul Hagen
Bernhard Hoogen
Heinrich Winter
J. Rutland
Roman Strobel
Vincenz Filser
Otto Krieck
Johann Breisig
Karl Metz
August Lembke
Adolf Junge
Friedrich Kessler
Otto Röttger
Richard Pielnik
Ferdinand Hermann
Max Wingral
Karl Dittrich
Georg Schwarzmann
Eberhard Röhlen
Franz Rade
Erich Lüdtke
Kurt Wünsche
Josef Haffner
Leo Rohde
Stanislaus Katzmarek
Georg Turban
Ernst Wille
Hermann Löffler
Willi Lindner
Wilhelm Altmeyer
Karl Baier
Wilhelm Gerisch
Karl Lux
Bernhard Hawiebrock
Robert Nissen
Klaus Behnken
Richard Reschke
Hermann Beier
Richard Matschke
Artur Armbrust
Josef Strassburger
Peter Görtz
Theodor Sehring
Richard Goldbeck
Martin Piampa
Alex Platow
Alfred Böbisch
Max Schaps
Fritz Kurkowski
Wladislaus Kossowski
Otto Fricke
Friedrich Müller
Benedikt Regler
Antony Neschowitsch
Rudolf Grünz
Philipp Lumpp
Karl Pollex
Albert Kandetzky
Friedrich Barba
Otto Schwingenheuer
Wladislaus Szymczak
Hermann Schepers
Hermann Wendt
Adolf Gürke
Albert Biermann
Heinrich Buhr
Rudolf Sack
Richard Neubert
Ludwig Decker
Bernhard Brinkmann
Theodor Wördehoff
August Kaczmarek
Walter Naumann
Jan Lehmbeck
Franz Grün
Josef Cichos
Bruno Ehrlich
Josef Maurer
Johann Vollert
Albert Braun
Arthur Kranke
Winand Stodden
Johann Roos
Otto Bulke
Karl Possin
Heinrich Schürholz
Eugen Schmieg

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister