17.01.1919 - 110 bekannte deutsche Kriegstote
Krimansez
Abraham Kowalenkow
Heinrich Schrader
Ernst Knauss
Gottfried Rösch
Afanasi Lapota
Andrey Koschatschow
Michel Meier
Alexandr Schigin
Osip Sosulin
Alfred Helmuth
Theodor Gunia
Nikolai Maleschow
Louis Stephan
Walter Weidemann
Alexander Michosjof
Peter Kustosz
Hans Bensen
Robert Schieweck
Nicolae Alexe
Friedrich Eckhoff
Constantin Baloini
Karl Steuernagel
Petr Popruschenkow
Iwan Dudalow
Jiwo Breekitcz
Wilhelm Marosch
Andreas Deutsch
Dschninov Muinowitsch
Wilhelm Pohlmann
Jakob Otten
Ernst Kusterer
Martin Kitzmann
Ernst Kese
Iwan Jakow Roglitsch
Adam Scheid
Iwan Scheman
Anton Nick
Pawel Soldotow
Gustav Löber
Stephan Piwatki
Felix Milkert
Peter Romenenko
Edmund Harnisch
Alexander Karasief
Alfons Kreja
August Ackermann
Otto Wronn
Joseph Poppel
Alfred Seidenbecher
Feodor Koptjew
Friedrich Wieglow
Richard Jordan
Alexander Borunow
Lubomir Petrowitsch
Andreas Meyer
Estuno Stanislau
Nikolai Kurbatow
Iltjtay Istikaijew
Fritz Dell
Karl Flacke
Gurjan Karabenikow
Friedrich Hessmann
Dimitrie Jekorof
Tadeus Lubik
Michael Kleinhaus
Friedrich Schröder
Georg Grünberger
Wassili Seschin
Sergei Grebelin
Richard Schiersch
Jakob Schaffert
Dumiton Harsour
Dinitri Kowono
Jakob Schels
Fmilian Blisniejef
Josef Passe
Peiwel Borisow
Max Brisch
Paul Leutiger
Wilhelm Engelen
Stephan Hanisch
Iwan Wossilew
Jakow Kusnezow
Alfonso Calabrese
Joseph Majchrowski
Josef Bund
Mili Bartar
Eugen Wehrle
Jakob Antolsch
Anton Ognajatschek
Heinrich Düvel
Sawin Dolgirew
Franz Jantos
Georg Wulff
Karl Schubert
Dmitrij Smorodinow
Pawel Galitsch
Jacob Schmitz
Johann Alten

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister