18.12.1918 - 174 bekannte deutsche Kriegstote
Arno Bahn
Johann Sucky
Verua Gabriele Fu Giovanni Usseglio
Hermann Ehrenreich
Michail Schirkow
Josef Hogreve
Erwin Alwin Friedr. Ludwig
Peter Florzyk
Wilhelm Prick
Alfred Melis
Adolf Schofer
Alfred Brjesan
Josef Kanalas
Hans Zeeck
Alexander Pawlow
Domenico Gazzoni
Reinhard Drechsler
Johann Schneider
Heinrich Bock
Fritz Sinnhuber
Ilia Koniaw
Jakob Ludwig
Max Schulze
Karl Wittkowsky
Albert Heine
Milan Dimitrijewitsch
Peter Euler
Fritz Höhl
Walter Hasenkrug
Johann Gallenz
Johann Bursch
Heinrich Krosch
Arnold Schaa
Anton Wolf
Paul Knopf
Karl Dieterich
Karl Friedrich
Adolf Hober
Martin Miller
Christian Ehlers
Karl Pannewick
Rudolf Frettnow
Paul Spies
Albert Raymond Rey
Johann Pasch
Emil Sauer
Paul Knoll
Sreten Storjanowitsch
Otto Haberstroh
Leonhard Fries
Francesco Jalicchio
Anton Diedrich
Otto Feller
Dörge
Max Jasinski
Georg Welte
Fjoder Protoginow
Jefim Kleschew
Karl Robert Schlesinger
Valentin Kapsa
August Hämer
Heinrich Bock
Heinrich Bode
Johannes Frank
Konstantin Babin
Wladimir Suchansky
Iwan Tscherkiesew
Iwan Breschowsky
Klumpp
Hermann F.J. Lühmann
Dimitry Koschelew
Donato Dell Arra
Rudolf Walle
Friedrich Erdmann
Fritz Reuter
Adolf Kühnast
Ottokar Lindemann
Karl Schnitzler
E. Donnerstag
Anislin Kuprikow
Raymond Alphonse Bernier
Emil Dörr
Paul Langohr
Paul Siebig
Hermann Friedrich Heinrich Wulff
Gottlieb Göhlke
Heinrich Beckenhaupt
Francesco Petito
Hans Singelmann
Kinast
Julius Wegeng
Michael Amberger
Georg Brecht
Simion Schernenkow
Gustav Steinhardt
Fedor Berosowski
Willy Hugo Adam
August Wilhelm Groner
Johann Pastoors
Gottfried Danziger

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister