22.11.1918 - 258 bekannte deutsche Kriegstote
Johann Kukofka
Walter Pett
Lürs Nahrmann
Stjepon Malnjak
Gregor Seminow
Nikola Vein
Erich Löhde
August Beccerica
Peter Jung
Nikifor Matzekow
Gustav Schieweck
Josef Mann
Lorenz Dröge
Emil August Sowa
Karl Porep
Anton Kaminski
Johann Bornholdt
Milosch Milanovic
Wilhelm Graetz
Arthur Rühle
Michael Zabinski
Fritz Becker
Paul Neutsch
Ernst Katschorrek
Giov. Batt. Pegoraro
Walter Schütze
Peter Kopp
Miran Kusnezow
Albert Eder
August Wroblewski
Daniel Ebert
Jakob Bandarenko
Johann Bernhardt
Philipp Albrecht
Josef Hendricks
Christian Macke
Franz Geigenmüller
Otto Eggers
Gustav Schwarz
Hermann Ernst Eckert
Wilhelm Georg Manilius Bade
Grigory Walny
Hermann Fasel
Hermann Stanke
Malm Kahes
Karl Meyer
Theodor Päthke
Johann Kresken
Heinrich Karl Fuchs
Otto Rehfeld
Adolf Costers
Ernst Gross
Kurt Riessland
Denis Neskon
R. Schiller
Otto Metzler
Karl Otto Erich Masser
Albert Bartels
Otto Geyer
Bruno Behr
August Slania
Wassilij Parachodin
Aslambik Muschamadej
Albert Jäger
Wilhelm Hess
Grigory Sidarewitsch
Wilhelm Dietz
Michael Hariton
Richard Schindler
Adolf Wanrn
Johann Philipp Seemann
Anton Schneider
Johannes Schmid
Josef Skomierczny
Otto Jurga
Arthur Max Wolf
Theodor Max Haase
Michael Seemajer
Adolf Keim
Louis Kurmis
Karl Heinrich Ferber
Peter Höveler
Bruno Braun
Friedrich Weber
Heinrich Sollbach
Rudolf Walpersdorf
Josef Streicher
Jakob Küster
Philipp Sartorius
Kurt Boyen
Hermann Schuster
Paul Otto Albert Brüggemann
Stephan Lodyga
Alexander Ketterer
Reinhold Schmeil
Emil Becker
Paul Menzel
Karl Wollenhaupt
Nikolaus Blanc
Jakob Sutter

Herzlich Willkommen auf der Themenseite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Wir haben hier Informationen zu den anstehenden hundertsten Jahrestagen rund um den Ersten Weltkrieg zusammengeführt und stellen ausgewählte Gedenkvorhaben, Projekte und Veranstaltungen des Volksbundes und anderer Organisationen sowie Institutionen aus dem In- und Ausland vor.

Sie finden hier u.a.  Projektideen für Schüler und Jugendliche, Tipps zur Organisation und Durchführung von Gedenkveranstaltungen, Hinweise auf geplante Gedenkveranstaltungen und weitere Hintergrundinformationen zum Thema. Die Seite wird laufend ergänzt, Sie sind herzlich eingeladen auch Ihre eigenen Vorhaben hier zu präsentieren, um so eine möglichst umfassende Information für Interessierte zu ermöglichen und Ihre eigenen Vorhaben vorzustellen.

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme  stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der damaligen Propaganda vom „Heldentod“ hohnlacht. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses. Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wir heute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Probleme.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann.“

Jean-Claude Juncker – Luxemburgischer Premierminister