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KriegsgräberstättenZur Kartenansicht wechseln

Siegburg

Die Benediktiner-Abtei auf dem Michaelisberg war im 1. Weltkrieg Lazarett. Von den Soldaten, die ihren Verwundungen erlagen, wurden 140 hier beigesetzt. Neben diesem Gräberfeld bestattete man ein Vierteljahrhundert später die vor allem vom Herbst 1944 bis März 1945 an der näherrückenden Front gefallenen Soldaten, aber auch die durch Kriegsereignisse getöteten Frauen und Kinder und im Arbeitseinsatz verstorbenen Ausländer.

Diese Kriegsgräberstätte wurde am 02.06.1956 eingeweiht.

Bilder von Siegburg

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.